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Andere Europäische Länder

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Dolomiten

Die Dolomiten gehören zu den markantesten Gebirgslandschaften Europas. Ich habe im Jahr 2020 einen Workshop bei Sven Herdt gebucht, der uns einige interessante Plätze zeigen konnte. Wir übernachteten im Hotel Miralago direkt an der 3 Zinnenstraße. Der Preis für die Straße dort hinaus ist zwar ziemlich imposant, jedoch sehr lohnenswert. Vor der Mautstelle kommt man zunächst am Lago d'Antorno vorbei. Bei schönem Wetter spiegeln sich die 3 Zinnengipfel im See. Die Fahrt bis zum Parkplatz an der Auronzohütte dauert nur eine Viertelstunde. Die Umrundung der 3 Zinnen zu Fuß  dauert ungefähr 3 Stunden (Rundwanderweg). Steht man vor der Auronzohütte und geht rechts herum Richtung der kleinen Kapelle erreicht man die 3 Zinnenhütte in ca. 1 Stunde. Dort gibt es unzählige herausragende Fotomotive. Läuft man anders herum, kommt man nach 1 Stunde zu einigen kleinen Seen, die sich für Spiegelungen der 3 Zinnen eignen (bei 12mm Brennweite oder als Panorama mit 16mm).

Der 2. Teil des Workshops fand in Kastelruth statt, von wo es ein Katzensprung zur Seiser Alm ist. Das Befahren der Straße ist tagsüber verboten und nur in den Tagesrandzeiten möglich. Oben angekommen, muss das Auto stehen bleiben und ein Fahrrad ist sehr nützlich. Adlerlodge oder Sporthotel Sonne sind Superstandorte mit Blick auf den Langkofel. Die Aussicht ist bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang lohnend.

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Taugl

Die Taugl ist ein kleiner Bach bei Bad Vigaun im Salzburgerland. Die Gegend ist bei Naturfotografen sehr beliebt, da sie durch die vielen kleinen Zuflüsse der Taugl eine Vielzahl von Plätzen zum Fotografieren bietet. Viele interessante Stellen kann man an der Tauglbodenstraße (eine Abzweigung der Straße von Bad Vigaun nach Koloman) entdecken. Eine gute Karte ist empfehlenswert.

Man braucht eine Wathose und möglichst einen wasserdichten Fotorucksack, da es entlang des Baches kaum Wege gibt und man im Bachbett laufen muss.

Der eigentliche Tauglcanyon ist mit Brettern abgesperrt, da man offensichtlich verhindern möchte, dass zu viele Menschen die kleine Schlucht betreten.

Nach längerem Regen sollte man einige Tage abwarten, bis der Wasserstand wieder absinkt, weil viele Stellen bei Hochwasser unpassierbar bzw. unerreichbar werden. Im Frühjahr ist der Wasserstand wegen der Schneeschmelze höher. Bei meinem Besuch im Oktober 2018 waren die Felsen sehr rutschig, so dass man beim Klettern vorsichtig sein sollte.

Im Herbst bilden sich bei wenig Wasser schöne Kreise aus Herbstlaub.

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Spanien

Angelockt durch viele tolle Bilder des Waldes von Otzaretta beschloss ich einen Abstecher ins Baskenland in Nordspanien zu machen. Anfang November hoffte ich auf mystische Nebelstimmungen im alten Buchenwald.

Als ich an einem Samstagabend direkt vom Flughafen Bilbao dorthin fuhr, war die Stimmung alles andere, jedenfalls nicht mystisch. Bereits die Zufahrtsstraße war derart mit parkenden Autos verstopft, dass nur langsames Durchkommen möglich war. Vor Ort stellte ich fest, dass der Wald überraschend klein ist und praktisch an jedem Baum Menschen standen. Das hatte eher Rummelplatzatmosphäre. Ich beschloss, unter der Woche nochmal wieder zu kommen. Montags gab es Nieselregen und  mehr Ruhe. Die besondere Form der Bäume ist durch den Eingriff des Menschen entstanden (Baumschnitt). Im Nationalpark Gorbeia gibt noch weitere alte Buchenbestände z.B. beim Hayedo Belaustegui.

Ich besuchte noch den Nacedero del Urederra, ein kleines Naturschutzgebiet etwa eine Autostunde südlich des Otzaretta Waldes. Man kann sich im Internet ein Permit besorgen, da nur 450 Leute pro Tag hereingelassen werden. Es ist ein wunderschöner Spaziergang ca. 90 Minuten einfach an einem türkisblauen Bach entlang. An verschiedenen Aussichtspunkten hat man einen schönen Blick. Der letzte Wasserfall ist nur durch etwas Felskletterei erreichbar, aber auf der Strecke gibt es auch genügend lohnende Stellen. 

Die baskische Küste hat einiges zu bieten z.B. die Flysch Formationen. Das sind vertikal geschichtete Sedimentabfolgen von Kalk, Ton und Sandstein, sehr schön zu sehen z.B. an der Playa de Barrika bei Bilbao. Einen wunderschönen Felsbogen gibt es beim Kloster St. Juan de Gaztelugatxe zu sehen (ca. 15km östlich von Bilbao), ein beliebter Ausflugsort. Weiter westlich bei Santander findet sich ein weiterer interessanter Küstenabschnitt, die Costa Quebrada (= zerbrochene Küste), mit fotogenen Felsskulpturen im Meer. Die erwähnten Strände kann man nur bei Niedrigwasser betreten. Sinnvoll ist es, sich vorher schon über die Wasserstände zu informieren (z.B. www.windfinder.com).

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Nationalpark Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen ist ein großartiger Ort, um Wasserfälle und türkisblaues Wasser vor sattem Grün zu fotografieren. Leider war es dort Anfang Mai sehr überfüllt, wie vermutlich das ganze Jahr über. Durch die vielen Menschen schwanken die Plankenwege tagsüber, so dass es Probleme gibt, mit Stativ zu fotografieren. Man braucht oft viel Geduld, um eine Menschenlücke zu erwischen. Besser ist es zu Randzeiten um 8 Uhr morgens oder abends gegen 19Uhr 30. Leider sind die Parköffnungszeiten nicht sehr «fotografenfreundlich», bei bestem Licht morgens und abends ist der Park geschlossen. 

 

Bis zum Boot muss man vom Eingang 2 noch ca. 15 Minuten laufen. Von dort gelangt man zu den oberen Seen. Die Bootsfahrt ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Das letzte Boot an den oberen Seen fährt um ca. 20 Uhr, also bleibt nicht allzu viel Zeit. Es lohnt sich auf jeden Fall, beide Teile des Parks zu besuchen. Das ist locker in zwei Tagen zu schaffen. Übernachtet habe ich in der Pension Winnetou einige Kilometer vom Eingang entfernt, zu einem deutlich akzeptableren Preis als im Park selbst. Der Wirt spricht auch deutsch.

Um zum Aussichtspunkt oberhalb der unteren Seen zu gelangen, fährt man bis Selište Drežničko und zweigt dann Richtung Poljanac ab. In der Ortschaft gleich die erste Abzweigung nach links nehmen und dieser Straße bis zu einer kleinen, maroden Brücke folgen. Vor der Brücke kann man das Auto abstellen und einem kleinen Pfad nach links leicht abwärts folgen. Nach ca. 200 Metern erreicht man den Aussichtspunkt.

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